17. Februar 2025

Ein Erfolg, der schon lange kein Zufall mehr ist.

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass ein junges Talent namens Campbell Wright für Neuseeland in der Junioren Weltmeisterschaft im Biathlon an den Start ging. Eine klassische Außenseiter-Rolle. Am Ende wurde es die Goldmedaille – und der Auftakt einer Karriere, die an diesem Wochenende einen neuen Höhepunkt erreichen sollte: zwei Silbermedaillen bei den IBU Weltmeisterschaften in der Lenzerheide.

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass ein junges Talent namens Campbell Wright für Neuseeland in der Junioren Weltmeisterschaft im Biathlon an den Start ging. Eine klassische Außenseiter-Rolle. Am Ende wurde es die Goldmedaille – und der Auftakt einer Karriere, die an diesem Wochenende einen neuen Höhepunkt erreichen sollte: zwei Silbermedaillen bei den IBU Weltmeisterschaften in der Lenzerheide.

So mancher TV-Moderator staunte nicht schlecht, als an diesem Wochenende gleich zweimal die Fahne der USA über dem Treppchen wehte. Silbermedaille im 10 km Sprint und in der 12,5 km Verfolgung. Nur einem musste sich Campbell Wright an diesem Wochenende geschlagen geben – der Biathlon-Legende Johannes Thingnes Bø. Mit einer unglaublichen Laufleistung und einem komplett fehlerfreien Schießen landete der gebürtige Neuseeländer am Samstag 28 Sekunden hinter dem Norweger und vor dem Franzosen Quentin Fillon Maillet im Ziel – schon zu diesem Zeitpunkt eine Sensation und fantastische Ausgangslage für die Verfolgung. Nach nur einem Fehler im ersten Schießen blieb Campbell Wright auch diesmal fehlerfrei und lieferte sich mit Bø ein packendes Duell. Der ursprüngliche Rückstand von 28 Sekunden schmolz sogar auf nur 8 Sekunden. Die zweite Silbermedaille an nur einem Wochenende – und das im Alter von nur 22 Jahren. Campbells scherzhafte Erklärung für den zweiten Sieg: „Ich musste beweisen, dass es kein Zufall war.“

Als Maloja im Jahr 2018 begann, das Team der US Biathletinnen und -Biathleten zu unterstützen, war diese Art von Erfolgen noch in weiter Ferne. Es waren die Werte und die Einstellung der Mannschaft, die damals wie heute perfekt zur Marke passten. Mit der Rolle des sympathischen Underdogs konnte Maloja sich gut identifizieren und es entstand eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der Erfolg wurde nicht in Werbezeit während einer TV-Übertragung gemessen, sondern an den besonderen Momenten, die Maloja gemeinsam mit dem Team erleben durfte. Dass sich hierzu nun auch der sportliche Erfolg einstellt, freut uns besonders für das gesamte Team des US Biathlons. Tag und Nacht arbeitet es hart an der Grundlage für Spitzenleistungen wie diese. Skitechniker. Trainer. Coaches. Der gesamte organisatorische Apparat. Sie alle tragen einen wichtigen Anteil am historischen Erfolg von Campbell Wright.

Die gesamte Maloja-Familie gratuliert Campbell und dem gesamten Team von ganzem Herzen zu diesem wirklich außergewöhnlichen Wochenende.

Fotos: Nordic Focus